Übungen2018-08-06T10:31:06+00:00

Übungen »2012«

Auch wenn wir in den Jahren um »2012« dramatische Ereignisse erleben werden, so sind diese Ereignisse nicht das wesentliche dieser Epoche, sondern die Möglichkeit, die Erde und auch uns zu heilen. Wir haben die wunderbare Chance, uns unserer außergewöhnlichen Fähigkeiten bewusst zu werden, diese zu aktivieren und in unser Leben zu integrieren. Das bedeutet, dass wir nicht mehr nur unseren begrenzten Verstand als Basis unseres Handelns haben, sondern beispielsweise unsere Intuition. Wir kommunizieren nicht in erster Linie durch ein Telefon oder durch das Internet, sondern auch durch unsere telepatischen Fähigkeiten. Und auf Grund des immer größer werdenden Zugangs zu unserer inneren Weisheit, die wir in unendlich vielen Leben gespeichert haben, wird unser Handeln und unser Umgang untereinander von dieser Weisheit gefüttert.

Durch das sich verändernde Magnetfeld der Erde, durch transformatorische Energien aus dem Kosmos, durch die Unterstützung Göttlicher Energien, zu denen jeder Mensch Zugang hat, wenn er das möchte, und durch unsere Entscheidung diese Hilfen anzunehmen und unsere Bereitschaft das Alte gehen zu lassen, sind wir in der Lage in höhere Dimensionen unseres Sein einzutreten, ohne die Erde verlassen zu müssen. Ich möchte darauf hinweisen, dass die Transformation auf der Erde, unabhängig unserer Entscheidung mitzugehen oder am Alten kleben zu bleiben, stattfinden wird.

Um diesen inneren Transformationsprozess zu unterstützen, empfehle ich folgende spirituelle Übungen:

1. In der täglichen Meditation hüllen wir uns in Licht und bitten um Schutz. Wir stellen uns vor, dass ein Lichtstrahl über den obersten Punkt unseres Kopfes (Kronenchakra) Licht in unseren Körper bringt. Alle Chakren, jedes Organ, jede Zelle und auch unsere Aura werden gedanklich mit Licht gefüllt. Durch das erste Chakra (Wurzelchakra: der unterste Energiewirbel am Ende der Wirbelsäule) senden wir den Lichtstrahl in die Erde. Jetzt sind wir Teil des Himmels (Kronenchakra) und Teil der Erde (Wurzelchakra) – verbunden durch das Licht. Am Ende der Meditation haben wir die Möglichkeit, das in uns installierte Licht zu anderen Menschen und in die gesamte Welt zu schicken. Wir können dies mit der Unterstützung des Omkara (21-maliges Singen des OM) tun: mit jedem OM senden wir Licht.

2. Das Singen des Mantras OM (AUM) in Verbindung mit der Liebesenergie in unserem Herzen. Der Göttliche Laut, aus dem alles entstand, die Urschwingung, verbindet uns mit Gott. Sai Baba sagte hierzu: »Das Rezitieren eines Mantras und des Namens Gottes ist für jeden wichtig. Was ist ein Mantra? ´man` kommt von manana, d.h. ´Kontemplation`, und ´tra` bedeutet hier ´retten`. Das Mantra bedeutet also: ´Das, was dich retten kann, wenn du darüber nachsinnst`. Ein Mantra wird euch davor bewahren, in das weltliche Leben verwickelt zu werden, das Heimsuchung durch Tod, Leid und Schmerz mit sich bringt. Von allen Mantras ist das Pranava (OM) das höchste und wirksamste. Es ist die Krone aller Mantras.» (Sathya Sai Baba: Meditation, 1992, S.46/47)
In den Veden, im Buddhismus und Hinduismus wird der Göttliche Laut als OM bezeichnet. Christen und Juden kennen ihn als AMEN.

3. Das Rezitieren oder Singen des Gayatri-Mantras. Man wendet sich dabei an die Kraft der Sonne und des Lichtes, verbunden mit dem Wunsch durch Aufheben der individuellen Grenzen das Göttliche Sein zu erfahren. Das Mantra ist eine Gebetsformel, die die Verbindung zum Göttlichen schafft. Es wird als uralt und jenseits der Zeit beschrieben. Das Gayatri ist auf Mantraebene die Zusammenfassung der Veden – der heiligen Schrift Indiens. Es lautet:

OM Bhur Bhuvah Svah
Tat Savitur Varenyam
Bhargo Devasya Dhimahi
Dhiyo Yonah Prachodayath

Das Gayatri ist ein Gebet, das jeden Menschen unabhängig von seiner Religionszugehörigkeit anspricht. Wir bitten darum, einen klaren Intellekt und bewusstseinserweiternde Gedanken zu erhalten, die uns der Wahrheit näher bringen. Das Gayatri Mantra ist in drei Teile gegliedert:

OM Bhur Bhuvah Svah

Dies ist die Aufforderung, über das OM zu meditieren. Jene Urschwingung, aus der die drei Bereiche:

  • Bhur: die Erde, das Irdische, das Grobstoffliche
  • Bhuvah: die Atmosphäre, der Äther, das Feinstoffliche und
  • Svah: der Himmel, das Kausale

hervorgegangen sind.

Tat Savitur Varenyam
Bhargo Devasya Dhimahi

  • Tat: die letztendliche Wahrheit, die mit Worten nicht beschrieben werden kann
  • Savitur: steht für die kosmische Kraft, die durch die Sonne repräsentiert ist und der Ursprung allen Lebens ist
  • Varenyam: Anbeten
  • Bhargo: Strahlung, Glanz, Erleuchtung * Devasya: Göttliche Gnade
  • Dhimahi: Meditieren, sich versenken in.

In diesem zweiten Teil soll das Licht die Dunkelheit, die Unwissenheit und alle Untugenden zerstören.

Dhiyo Yonah Prachodayath

In diesem letzten Teil wird um endgültige Befreiung gebeten, indem wir Zugang zu unserem wahren Selbst und zu unserer inneren Intelligenz bekommen.

»Das Gayatri ist ein universelles Gebet, denn es spricht alle Daseinsebenen an und reinigt die Gesellschaft und uns in der Ganzheit des Seins. Das Mantra bewirkt in uns einen klaren Intellekt und fördert die Intuition. Es erleuchtet den Geist und fördert Wissen, Weisheit und Unterscheidungsfähigkeit. Und es schützt uns vor negativen Einflüssen. In Indien wird die Einweihung in das Gayatri Mantra auch als zweite Geburt und als Einführung in das geistige Leben bezeichnet.« (Gayatri-Kassette)
(Vgl.: Rudy A. Daniel, Beobachtung des Augenblicks, 1998, S. 204-205)

Auf YouTube besteht die Möglichkeit das von Sai Baba gesungene Gayatrimantra zu hören.

4. Eine gute Vorübung zu dem Gayatri-Mantra ist die So-ham-Atmung:
Schließen Sie mit Ihrer Hand das rechte Nasenloch und atmen Sie durch das linke Nasenloch ein. Während Sie das tun, denken Sie das Wort »So«. Schließen Sie das linke Nasenloch und atmen rechts aus und denken »ham«.
So-ham sind Worte aus dem Sanskrit (alte indische Sprache) und bedeuten: Ich bin eins mit Gott, ich bin mein Höheres Selbst, ich bin nicht verschieden von Gott. Die So-ham-Atmung fördert die Intuition, unterstützt das »Dritte Auge« und ist eine ausgezeichnete Übung, um sich mit höchster Göttlicher Energie zu verbinden. Sie können diese Atemübung täglich zwischen fünf und zehn Minuten praktizieren.

5. Gesunde Ernährung. Vorschlag: kein Fleisch und keinen Fisch zu sich zu nehmen. Mit jedem Bissen nehmen wir auch die Todesangst des Tieres in uns auf. Angst ist das »Lebens«-Elixier »dunkler Kräfte«, die dann einfacher mit uns in Resonanz kommen können. (vgl. hierzu das Buch von Rudy A. Daniel, »Denn die Namen des Lichtes binden die Schatten«, 2008).

6. In diesen Jahren ist ein sehr starker Schutz das Rezitieren der Namen Gottes! So wird es in den Veden berichtet.
Auch in der Bibel finden wir hierzu Hinweise:
»Die Siebzig kehrten voll Freude zurück und sagten: ´Herr, sogar die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen`« (Lukas, 10,17).
Letztendlich ist es unerheblich, welche Namen Gottes wiederholt werden. Wichtig ist, dass die Namen aus dem Herzen kommend gesprochen werden. Die unterschiedlichen Namen Gottes sind Ausdruck unterschiedlicher Religionen, Epochen und Kulturen. Man sollte die Namen wiederholen, die am stärksten im Herzen zu fühlen sind. Es ist möglich, dies in der Stille der Meditation zu tun, aber auch im Alltag, in der U-Bahn, am Arbeitsplatz oder in der Badewanne. Je mehr Menschen diese Anrufung Gottes praktizieren, desto stärker verbreiten sich die Göttliche Kraft und der Göttliche Schutz auf der Erde (Stichwort: morphologische Felder). Im Folgenden sind verschiedene Möglichkeiten aufgeführt. Teile davon sind dem Buch von Dr. Joshua David Stone »Wie man den Aufstieg in diesem Leben erreicht« entnommen.

  • Christliche Tradition: »Jesus Christus«, »Das Vater Unser«.
  • Jüdische Tradition: »Elohim« Aspekt der Göttlichen Mutter und Begriff von allem, was Gott ist.
  • Aus den Veden: »Hare Krishna, Hare Krishna, Krishna, Krishna, Hare, Hare. Hare Rama, Hare Rama, Rama, Rama, Hare, Hare.«
  • Islamische Tradition: »Bismillah Al-Rahman, Al-Rahim« – im Namen Allahs, dem Mitleidvollen, dem Gnädigen.
  • Altes Ägypten: »Au-U Ur-Se-Ur Au-U« – ich bin der Große Eine, Sohn des Großen Einen, ICH BIN.»Erta-Na-Hekau-Apen-Ast« (Gesprochen: Err-Tai No Che-kah-oo O-pen Ost) – mögen mir die Worte der Kraft von Isis gegeben werden.
  • Buddhistische Tradition: »Om Mani Padme Hum« – der Juwel des Mitgefühls im Lotus des Herzens.
  • Bei Verbundenheit mit Sai Baba: »Om Sai Ram« oder »Om Sri Sai Baba«

7. Reinigung mit der Goldenen Schale (GS). In die GS kann alles hineingeatmet werden, was im Augenblick nicht benötigt wird: Gefühle, Gedanken, Erinnerungen, Belastungen, Kummer, innere Bilder und anderes. Stellen Sie sich eine GS vor. Verbinden Sie sich mit dem entsprechenden Gefühl (Ärger, Wut oder ähnliches). Dann atmen Sie es in die GS. Sie machen das nicht in dem Bewusstsein, dass dieses Gefühl Ihr Feind ist, sondern es ist vielmehr Ihr kleines Inneres Kind, das Sie mit Ihrem Atem zu einem Ort bringen, wo es ihm im Augenblick besser geht. Die GS ist ein Ort der liebevollen Transformation, ein Kurort – wenn Sie so wollen.
Wenn wir beispielsweise Ärger nicht herunterschlucken, sondern an eine höhere Instanz abgeben, wie beschrieben, dann muss sich die Energie des Ärgers nicht in unserem Körper und in unserer Aura festsetzen und sich ggf. z. B. durch Gastritis äußern.

8. Neben dem Gayatri-Mantra ist das Asato Ma – Mantra eine weitere wunderbare Möglichkeit, um Schutz zu erfahren. Auch dieses Mantra hat eine besondere Schwingung und eine schützende Frequenz. In alten Kulturen wurden solche Mantren natürlich auch genutzt, um sich mit den höchsten Ebenen von Göttlicher Energie von Licht und Liebe zu verbinden. Das Asato Ma finden wir in den Veden (heilige indische Schriften). Es ist ein Gebet aus den Upanishaden.

Wenn ich über die Ferne oder hier in Taubenheim Clearinsitzungen durchführe, lasse ich sehr oft dieses Mantra im Hintergrund laufen. Der Text lautet:

asato ma sad gamaya; tamaso ma jyotir gamaya; mrityor ma amritam gamaya

Die Übersetzung lautet: Vom Nichtsein führe  mich zum Sein! Von der Dunkelheit führe mich zum Licht! Vom Tod führe mich zur Unsterblichkeit!

Wer möchte, kann sich das von Sathya Sai Baba gesungene Mantra anhören. Hier ist der link: https://www.youtube.com/watch?v=0t3d9DOFlng

9. Das blaue Licht ist eine weitere Möglichkeit des Schutzes in dieser aufregenden Zeit. Wir können mit dem blauen Licht unseren Transformationsprozess unterstützen und uns leichter an unsere Inkarnationen früherer Kulturen erinnern, um die damaligen Fähigkeiten in unser jetziges Leben bringen.

Hinweise zu dem Stellenwert dieses Lichtes erhielt ich erstmals von meinem Schutzengel Uriel im Frühjahr 2006:

U: Und diese Zeit, die Energie, die im Moment ist auf der Erde, ist die Zeit des blauen Lichtes, der höchsten feinstofflichen, ätherischen Dimension des Seins. Es ist das fünfte Element des Äthers, der Akasha, in dem alle Weisheiten des Seins aufbewahrt werden. Du solltest auch in deinen Gruppen Menschen diese Kraft bewusst machen. Das blaue Licht ist eine Qualität der alten Zeit, wird gespeist von Sirius, dem blauen Planeten. Es ist kristallines Licht. Ich nenne es kristallin, weil in der höchsten Frequenzschwingung der Kern alles beinhaltet. Wenn du es mit Menschen einatmest, wenn du ihnen bewusst machst, was es bedeutet zu atmen, dass mit jedem Atemzug man nicht nur Sauerstoff aufnimmt, sondern dass in den tieferen Schwingungen höchste Lichtqualität ruht und dass durch tiefes Atmen alle Zellen geöffnet werden, dann wird das blaue Licht einen Beitrag leisten, Frieden zu bringen, Frieden zu dir, Frieden in die Welt.
R: Steht dieses blaue Licht nicht auch in Verbindung mit Erzengel Michael?
U: Ja. Es ist das Blau des Himmels, das Blau des Wassers. Es ist das Blau der Alleinheit, des Universellen Seins. Es ist das Blau der Kraft und der Vereinigung aller Wesen des Lichtes. Es ist die Farbe der Kommunikation auf allen Ebenen des Seins, Farbe, die euch kommunizieren lässt in menschlicher Sprache, die euch auch kommunizieren lässt auf der Ebene des Lichtes mit dem geistigen Potential, das euch zur Verfügung steht. Es ist das nonverbale Kommunizieren mit Pflanzen und Tieren, mit Wassern und Steinen und allen Elementen des Seins. Kommunikation – oh du Menschenkind – ist mehr als Sprache; auch wenn du mit dir kommunizierst, wenn du eindringst in tiefer Versenkung in die inneren Schichten, wenn du mit dir in Verbindung trittst läuft das über Michael. Er ist der Friedenshüter der Welt und alle Energien, die durch Ihn gesandt werden, bringen im Moment Frieden. Er ist die Durchbruchsstelle zwischen eurer irdischen und eurer geistigen, seelischen Verbindung. Ich hüte den Beginn. Er hütet das Eintrittstor zur höheren Dimension.
R: Danke für diese Hinweise.
U: Es ist Mir wichtig, dich darauf hinzuweisen, weil du eine Schaltstelle bist, weil du mit vielen Menschen kommunizierst, die auf einem geistigen Erkennungsweg sind. Du bist Lehrer, du bist Heiler auf vielen Ebenen.
R: Ich werde das in meine Gruppen hineintragen.
U: Praktiziere es. Seit einigen Monaten geben Wir Informationen über die Kraft des blauen Lichtes. Du kannst von allen Chakren deines Körpers aus dich mit diesem blauen Licht in Verbindung setzen. Und von welchem Chakra aus du die Verbindung suchst, erhöhst du die Qualität, die dort ruht. Wenn du Lebensfreude brauchst, Lebensenergie, verbinde dich über dein erstes Chakra und hole dir aus der Kraft des Äthers das, was du brauchst, um dieses Potential zu entfalten. Vergiss niemals die Verbindung zur Erde, denn der Segen der Menschheit liegt nur in der Verbindung mit ihr. Wachstum als Mensch kannst du nur erfahren, wenn du mit der Erde in liebender Verbindung bist. Liebevolle Achtung und Teilen ist das, was dich stärkt, denn der geistig-seelische Weg ist für einen Menschen in seiner Vollkommenheit nicht möglich, wenn er nicht sein Erdendasein achtet.

Die genannten 9 Übungen befinden sich – neben anderen Anregungen zu »2012« – im Buch:
Rudy A. Daniel, »Ägypten – Ein Blick zurück, Einweihungen damals und 2012«

Wie kann ich negative Glaubenssätze aufspüren und auflösen? – 1. Selbsttest

Wie kann ich negative Glaubenssätze aufspüren und auflösen? – 2. Selbsttest